• header5.png
  • header6.png
  • header7.png
  • header61.png

Die Ingenieurbüro Buse GmbH in der Biogasaufbereitung

In der Biomethanbranche tritt unser Unternehmen selbst als Anlagenbauer auf. In einer firmeneigenen Pilotanlage im technischen Maßstab wird über ein eigenständig entwickeltes Verfahren Biogas zu Biomethan aufbereitet. Die Ingenieurbüro Buse GmbH bietet an, Biogasaufbereitungsanlagen zu planen, zu bauen und in Betrieb zu nehmen.

Auf das Verfahren der Ingenieurbüro Buse GmbH wurde am 21.Februar 2012 ein Patentantrag beim Europäischen Patentamt in Den Haag eingereicht (PCT Aktenkennzeichen: PCT/EP2012/052956).

Ziele der Biogasaufbereitung

In Biogas sind üblicherweise neben dem Energieträger Methan (CH4) auch noch große störende Anteile an Kohlendioxid (CO2) und korrosionsförderndem Schwefelwasserstoff (H2S) enthalten. Der Methangehalt liegt üblicher Weise bei 50 – 60%. Die restlichen 40 – 50% setzen sich aus unerwünschten Gasen zusammen. Mit der im Folgenden beschriebenen Gasaufbereitung ist es möglich den Methangehalt des Biogases auf Konzentrationen größer 98% anzureichern.

Stand der Entwicklung

Die Ingenieurbüro Buse GmbH betreibt seit dem November 2010 eine Pilotanlage im technischen Maßstab zur Aufbereitung von 10 Nm³/h Rohbiogas im kontinuierlichen Dauerbetrieb. Die Anlage ist eingebunden in eine bestehende NaWaRo Biogasanlage und arbeitet mit einem Teilstrom des dort erzeugten Biogases. Der Teilstrom des Biogases wird dabei gereinigt und untersucht, um die Anlage zu optimieren und auf großtechnische Einsätze auszulegen. Die Ingenieurbüro Buse GmbH hat ein Verfahren entwickelt das reif für die großtechnische Anwendung ist. Die Inbetriebnahme erster Projekte im industriellen Maßstab ist für den Herbst 2012 geplant.

Das Anlagenkonzept — Aufbereitung in zwei Schritten

Die Gasreinigung erfolgt durch die Kombination zweier Membrankontakt Verfahren. In beiden Fällen stellt die Membran mit ihren Poren eine gaspermeable aber wasserabweisende Kontaktfläche dar. Treibende Kraft des Prozesses ist die Partialdruckdifferenz der Gase auf beiden Seiten der Membran.

Schritt 1: CO2 Entfernung durch Membrankontaktverfahren

Ingenieurbüro Buse GmbH in Winsen

Wasser wird aus einem Rezirkulationsbehälter zunächst über eine Entgasungs-Membran gefahren. Die Entfernung von CO2 erfolgt mittels eines Strippgases (Luft) aus dem Kreislaufwasser. Durch den Einsatz einer Vakuumpumpe wird ein hoher Partialdruckgradient erzeugt und dem Wasser nahezu alle gelösten Gase entzogen.

 
Schritt 2: Aufbereitung von Biogas durch Membrankontaktverfahren

Ingenieurbüro Buse GmbH in Winsen

Im Anschluss wird das entgaste Wasser durch eine Gasaustausch-Membran geleitet, in welchem es mit Biogas im Stoffaustausch steht. Auf Grund des hohen CO2 Partialdruckgefälles zwischen dem entgasten Wasser und Biogas wird das CO2 des Biogases nahezu vollständig in das entgaste Kreislaufwasser überführt.

Vorteile des Verfahrens

  • Energieeinsatz durch Verfahren bei niedrigen Drücken
  • Geringer Platzbedarf durch Einsatz von Membrantechnik
  • Geringer Wasserverbrauch
  • Kein Einsatz von Chemikalien
  • Niedriger Wartungs- und Betriebsaufwand

 

Für Ausführliche Informationen wenden Sie sich bitte direkt an uns. Wir beraten Sie gerne!

Ingenieurbüro Buse GmbH - 2012 ©